Erinnerung und Hoffnung – 10 Rabbiner und zwei Rabbinerinnen aus den USA besuchen die Ruth-Cohn-Schule

rabbiIm Rahmen ihrer zweiwöchigen Reise in der Bundesrepublik haben die amerikanischen Gäste aus Massachusetts am 14.7. die Ruth-Cohn-Schule besucht, um sich ein Bild vom deutschen Bildungssystem zu machen und zu erfahren, wie mit den Themen Holocaust und Nationalsozialismus im Unterricht der deutschen Schulen umgegangen wird. Die Rabbiner und Rabbinerinnen sind der Einladung des Auswärtigen Amts gefolgt und wurden vom deutschen Generalkonsul aus Boston Dr. Ralf Horlemann und den Vertreterinnen des Goethe-Instituts begleitet. Auch Frank Jahnke, der Wahlkreisabgeordneter der SPD, hat an der Veranstaltung teilgenommen.

In bewegenden Gesprächen mit einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften haben sich die Gäste immer wieder sehr beeindruckt vom unermüdlichen Engagement gezeigt, das an der Ruth-Cohn-Schule im Unterricht, aber auch im alltäglichen Umgang miteinander spürbar ist.

Die Partnerschaft der Schule mit Yad Vashem wie auch der seit 19 Jahren stattfindende Gedenktag zum 27. Januar - Gegen das Vergessen, der mittlerweile über die Landesgrenzen bekannt ist, sind die Gründe, warum die Ruth-Cohn-Schule für diesen hohen Besuch ausgewählt wurde.

 

 

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Die Rabbinerinnen und Rabbiner, die zum Teil zum ersten Mal deutschen Boden betreten haben und viele ihrer Familienmitglieder im Holocaust verloren haben, betonten die Wichtigkeit des Erinnerns. Dr. Joseph Abraham Polak, selbst ein Überlebender von Bergen-Belsen, sagte aber auch, solange es solche Schülerinnen und Schüler gibt, wie er sie an der Ruth-Cohn-Schule kennengelernt hat, gibt es Gründe zur Hoffnung, dass sich die Gräueltaten des Zweiten Weltkrieges nicht wiederholen können. 

 

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