StartSchullebenAktuelles

Erzieher-Ausbildung wird als Umschulung gefördert

13 EsistnormalAb sofort ist für Arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Bewerber eine dreijäh- rige Erzieher-Ausbildung auch im Rahmen einer durch die Jobcenter und Arbeitsagenturen geförderten Umschulung möglich. Eine entsprechende Vereinbarung haben die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit im Mai 2018 unterzeichnet.

Mit der nun geschlossenen Vereinbarung ist es den Agenturen für Arbeit und Jobcentern rechtlich möglich, die Umschulung zum Erzieher bzw. zur Erzieherin zu fördern. Sie sieht vor, dass die dreijährige Umschulung ebenso wie die reguläre Erzieher-Ausbildung an Fachschulen der Sozialpädagogik (Theorie) sowie bei Trägern einer Kita- oder Jugendhilfeeinrichtung (Praxis) erfolgt. Während der ersten zwei Jahre wird der Lebensunterhalt durch die Agenturen für Arbeit bzw. Jobcenter gesichert, im dritten Jahr leisten die Träger einer Kita- oder Jugendhilfeeinrichtung ein Arbeitsentgelt.

Quelle: https://www.berlin.de/sen/bjf/service/presse/pressearchiv-2018/pressemitteilung.700222.php

Tag der offenen Tür 2019

direction

Am vergangenen Samstag kamen wieder zahlreiche Interessent*innen in die Ruth-Cohn-Schule, um sich an unserem TAG DER OFFENEN TÜR ausführlich über die Bildungsgänge an unserer Schule zu informieren und diese auch z.T. ganz hautnah zu erleben: Fachschule Vollzeit / Teilzeit / Nichtschülerprüfung, Fachoberschule sowie Sozialassistenz.

An zahlreichen Informationsständen beantworteten erfahrene Lehrkräfte sowie Studierende und Schüler*innen Fragen der Besucher*innen zu diesen Ausbildungsgängen. Führungen durch das Schulgebäude vermittelten einen ersten Eindruck von unseren Unterrichtsräumen und von den Fachräumen einzelner Lernbereiche  (z.B. Theater, Sport, Medien, Kunst, Musik) sowie von unserer wohlsortierten Bibliothek.Kleine Ausstellungen zeigten Arbeitsergebnisse von Schüler*innen und Studierenden.

Studierende, Schüler*innen und Lehrkräfte waren wieder vor Ort sein und ermöglichten nach dem Konzept "Lebendige Schule" Einblicke in ihre tägliche Arbeit. Besucher*innen konnten dabei  zum Teil selbst mitmachen, wie z.B. wie in der Turnhalle oder im Musikbereich.

Auch für das leibliche Wohl unserer Gäste war gesorgt - Schüler*innen unserer Schule boten frisch gepresste Säfte und selbstgebackene Köstlichkeiten an.

 

Weiterlesen ...

Irish Folk-Konzert in der Ruth Cohn-Schule

Ein Beitrag von Boris Peter

M. Buschbeck  F. BarniskeZu den schönen Traditionen an unserer Schule zählt der Besuch von den Musikern des Café Lietze, dem Jugendcafé der Kirchengemeinde am Lietzensee. In Verknüpfung mit dem Thema Irland, das in der zwölften Klasse der Fachoberschule besprochen wird, spielen die Musiker um Friedrich Barniske und Michael Buschbeck vornehmlich irische Folksongs. Da Irland im 19.und 20. Jahrhundert das europäische Auswanderungsland schlechthin gewesen ist, befassen sich einige der Lieder mit Emigrationserfahrungen wie der ungestillten Sehnsucht nach der verlassenen Heimat.
Manche der Musiker spielen in bekannten Berliner Bands, darunter Jeanette Hubert, Paula Tebbens und Friedrich Barniske selbst. Darüber hinaus sind auch ganz junge Leute mit dabei, die gemeinsam im Café Lietze musizieren. Gespielt wird ausschließlich akustische Musik. So habe unsere Gäste Gitarren, Geigen und ein Kontrabass im Gepäck und gelegentlich auch eine Ukulele, eine kleine ulkige Gitarre. Gedacht ist das Konzert in erster Linie für die zwölften Klassen der Fachoberschule, doch selbstverständlich sind auch alle anderen interessierten Zuhörer unserer Schule ganz herzlich willkommen.

Das nächste Irish concert findet am Mittwoch, den 20. Februar 2019, um 11.45 Uhr in der Freizeitzone statt.

 

Weiterlesen ...

"Gegen das Vergessen" - Gedenktag 2019

GT 2019

Seit 1997 begehen wir den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus in Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945, so auch 2019. Am 29. Januar 2019 wwaren wieder zahlreiche Gäste in die Ruth Cohn-Schule gekommen, darunter auch Zeitzeug*innen, Vertreter*innen von Institutionen und ehemalige Kolleg*innen, um gemeinsam mit den Schüler*innen und Studierenden der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zu gedenken und um uns gemeinsam zu erinnern, damit sich nie wiederhole, was damals geschehen ist.  

Programm des Gedenktages 2019

Wie in früheren Jahren gab es auch in diesem Jahr zum Gedenktag eine Autorenlesung. Carolyn Gammon hat uns ihr Buch "  Zweimal verfolgt. Eine Dresdner Jüdin erzählt" über das Leben von Johanna Krause und den Film "Johanna. Eine Dresdner Ballade" (ein Film von Freya Klier) vorgestellt.   Weiterlesen ...

Weihnachtssingen 2018

20181221 105333Mit dem traditionellen Weihnachtssingen verabschiedeten SchülerInnen, Studierende und Lehrkräfte der Ruth Cohn-Schule am Freitag das ausklingende Jahr 2018. Diesmal trafen wir uns in der Mensa unserer Schule, um Platz zu haben für die zahlreichen Zuhörer, die begeistert mitgingen. 

 

Die Ruth Cohn-Schule wünscht allen Schüler*innen, Studierenden, Mitarbeiter*innen und Lehrkräften sowie allen Besucher*innen unserer Website frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr! 

Weiterlesen ...

300 Millionen-Euro-Programm für den Erzieherberuf

Familienministerin Giffey besucht die Ruth Cohn-Schule

DSC 0684Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) kam am Dienstag in die Ruth-Cohn-Schule in Berlin, um ihr Bundesprogramm für die Erzieher*innen-Ausbildung vorzustellen. An der Ruth Cohn-Schule werden seit Jahrzehnten Erzieher*nnen ausgebildet, also die Fachkräfte, die in Kitas und Grundschulen so dringend benötigt werden. Schon in sieben Jahren werden bundesweit rund 190.000 Stellen unbesetzt bleiben, wenn sich nichts ändert, im Jahr 2030 knapp 200.000.

12 Prozent der ernsthaften Interessent*innen am Erzieherberuf entscheiden sich nach einer Allensbach-Umfrage gegen eine Ausbildung, weil sie in der Ausbildungszeit kein Geld bekommen - oder sogar Schulgeld zahlen müssen. Mit einem Modellprogramm des Bundes will Frau Giffey nun dafür sorgen, dass 5.000 angehende Erzieher*innen der nächsten beiden Jahrgänge im ersten Ausbildungsjahr 1.140 Euro, im zweiten 1.202 und im dritten 1.303 Euro pro Monat bekommen. Der Bund erstattet dem Schulträger im ersten Jahr alles, im zweiten 70 und im dritten 30 Prozent der Summe. Von Februar 2019 an können sich Fachschulen und Kitas für das Programm bewerben.

Finanzielle Unterstützung gibt es auch für Praxisanleiter*innen in den Kitas und Erzieher*innen, die sich weiterqualifizieren und mehr verdienen wollen. Der Bund zahlt - befristet bis zum Jahr 2022 - einen Lohnaufschlag von 300 Euro. Insgesamt stellt das Programm 300 Millionen Euro zusätzlich für die Ausbildung von Erzieher*innen bereit. Es soll dazu beitragen, die zu erwartende Personallücke zu verkleinern. 

Frau Giffey hofft, dass dieses Bundesprogramm die Attraktivität des Erzieherberufs dauerhaft steigern wird. Sie hatte die Fachkräfteoffensive bereits bei der Verabschiedung des sogenannten „Gute-Kita-Gesetzes“ angekündigt. Insgesamt stellt die Bundesregierung in den nächsten Jahren 5,5 Milliarden Euro für mehr Qualität und weniger Gebühren in den Kindertagesstätten bereit sowie eine weitere Milliarde für den Ausbau von 100.000 zusätzlichen Plätzen. Hinzu kommt nun das Modellprogramm für die Erzieher*innen-Ausbildung.

Andreja Orsag, die Schulleiterin der Ruth-Cohn-Schule, freute sich sehr über den Besuch der Ministerin an unserer Schule, die eine der größten Ausbildungsstätten für Erzieher*innen in Berlin ist. Gerade die Qualität der Ausbildung liegt unserer Schule wie allen staatlichen Erzieherfachschulen schon seit jeher besonders am Herzen. Gleichwohl wies Andreja Orsag darauf hin, dass es angesichts des großen Mangels an Erzieher*innen eine "Herkulesaufgabe" wird, diesen Mangel zu beseitigen, die auch einiges Geld kosten wird. Gerade deswegen sei die Initiative der Ministerin besonders zu begrüßen.

Video zum Besuch der Minsterin

ARD-Beitrag zum Besuch der Ministerin

ZDF-Beitrag zum Besuch der Ministerin

Weiterlesen ...

 

RCS-Volleyballturnier 2018

 

IMG 3854Am 13.12.2018 fand an der Ruth Cohn-Schule wieder das alljährliche Volleyballturnier statt. In der schuleigenen Turnhalle treten auf mehrere Spielfeldern Teams der verschiedenen Klassen gegeneinander an, um den RCS-Volleyballmeister 2018 zu ermitteln. Auch Lehrerteams waren mit von der Partie.

Auch diesmal wurde das Turnier von Studierenden der Fachschule organisiert und durchgeführt.
Wie immer zählt nicht nur der Sieg, im Gegenteil – Dabeisein ist alles.

 

#FUTUREWORDS - die Ruth Cohn-Schule kooperiert mit dem Gorki-Theater

 

DSC 0018 bIm Zeitraum: September 2017 – März 2018 wurden zwei Erzieherklassen und unsere Willkommensklassen Teil des Projektes "FUTUREWORDS gegen Hass im Netz" des Maxim Gorki Theaters. In diesem Rahmen besuchten wir drei Workshops zu Themen: „hatespeech“, „Sexismus“ bzw. „Flucht und Exil“ und  „Populismus und Demokratie“. Außerdem erhielten wir eine Führung durch die interaktive Kunstausstellung des 3. Berliner Herbstsalons im Maxim Gorki.
Unsere Willkommensklasse wurde zusätzlich von zwei Tanzpädagog*innen in wöchentlichen Proben im Rahmen eines Tanzprojektes betreut. Ihr gemeinsamer Stückbesuch des Tanzstücks „Bodytext“ im Gorki Studio beeindruckte sehr. Die folgenden Theaterbesuche „Stören“ und „Winterreise“ inklusive Nachgesprächen mit den Darsteller*innen wurden für uns alle zu sehr eindrücklichen Erfahrungen. Für alle, die noch mehr Kulturarbeit erleben wollten, mündete die inhaltliche Auseinandersetzung in eine ganztägige KICK-OFF Veranstaltung für das Kunstcamp mit 4 KurzWorkshops zu Tanz/Theater/Rap/ Social Media. Das große Finale, das 5-tägige Kunstcamp "#FUTUREWORDS gegen Hass im Netz" mit zwei öffentlichen Aufführungen im Gorki Studio, bestritten dann noch fünf unserer Studierenden.

Besondere Eindrücke blieben aber auch bei allen anderen Studierenden. Die inhaltliche Auseinandersetzung und professionelle Begleitung zu „hatespeech“ war ebenso wie die Theaterstücke sehr intensiv. Sehr eindrücklich waren auch die Begegnungen zwischen den Willkommensschüler*innnen und unseren Studierenden im Rahmen der Workshops, die dann zu weiteren gemeinsamen schulinternen Treffen führten. Aus dieser Zusammenarbeit entstand zusätzlich im Januar ein Workshop zum Holocaust-Gedenktag „How to survive after survive?!“, den wir in Kooperation durchführten. Weitere Workshops  mit Theaterbesuch und eine Lehrer*innenfortbildung schlossen sich an.

Schlussendlich konnten wir mit Beginn des Schuljahres 2018/19 das Maxim Gorki Theater als festen Kooperationspartner für unsere Schule gewinnen.

Weiterlesen ...

Seite 2 von 10

Zum Anfang