StartSchullebenAktuellesDas Wallensteinprojekt 2014 - eine Kooperation zwischen Ruth Cohn-Schule und Deutschem Theater

Das Wallensteinprojekt 2014

Das Theatermodul der Ruth Cohn-Schule stellt mit freundlicher Unterstützung des Deutschen Theaters seine Jahresarbeit vor

"Hört der Krieg im Kriege nicht schon auf, woher soll Frieden kommen?" (Max Piccolomini) ist unser Motto, nachdem wir uns „Wallenstein I und II“ von Friedrich Schiller erarbeitet haben. 

 

Nicht nur aus den Medien erfahren wir von Glaubenskonflikten, von Kriegen, von Drohnentoten, von Völkermord . . . Wir selbst sind Teil dieser Welt, zwischen Frieden und Krieg. Durch die Geschichten unserer deutschen, russischen, polnischen, ... Großeltern, durch die Erlebnisse unserer kroatischen, serbischen, syrischen, türkischen, vietnamesischen, arabischen Eltern, durch eigene Erlebnisse von Flucht, durch Mitstudierende, die sich radikalisierten und in einen Krieg gezogen sind, aus dem sie nicht zurückkehrten.

 

So, wie alle Menschen, wünschen wir uns Frieden, Geborgenheit, Liebe, Freude, Familie – eine Zukunft, in der wir als PädagogInnen positiv auf kleine und große Menschen einwirken wollen, ihnen Geborgenheit und Zuversicht geben wollen. Wie können wir das? Wir wollen etwas verstehen. Von Kriegen. Davon, was sie uns angehen. Davon, was wir tun können, um uns und unseren Kindern Zuversicht geben zu können.  Wallensteins Soldaten versetzten wir in unsere Zeit, um festzustellen, dass heutige assymetrische Kriege dem 30jährigen Krieg ähneln, dass die Soldaten ähnliche Hoffnungen, Wünsche, Verirrungen hatten. Wallensteins Piccolomini diskutieren die gleichen Fragen, die unsere Politiker immer noch diskutieren. Wer ist Freund, wer ist Feind? Welche Verantwortung muss ein Staat übernehmen? Die Entscheidungen, Menschen ohne Urteil zu töten, um einer großen Sache willen, sind uralt und aktuell.

 

Und wir? Hört denn der Krieg niemals auf? Was machen wir damit in unserer Welt? Was macht jeder Einzelne?

 

A-Premiere am 2. Juli, 19:00 Ruth-Cohn-Schule

 

B-Premiere am 3. Juli, 19:00 Ruth-Cohn-Schule

 

Gastspiel am 4. Juli, 20:00 Deutsches Theater Berlin, Box

 

Siehe auch: Spielplan Deutsches Theater Berlin, 4. Juli:http://www.deutschestheater.de/spielplan/spielplan/wallenstein_2014/videos/

 

Kartenreservierung über die MitspielerInnen und Katja Lang

 

2013 - 09.24 - Panzerdreh 57

Mitwirkende:

 

Regie: Katja Lang, Anna-Katharina Schröder

Bühne/Szenenbild: Frank Schulz

 

Soldaten: Sarah Ammane, Nadja Fallahi, Sophie Heß, Achim Huhn, Mina Kilic, Saskia Kullack, Marie Meirich, Hong Chau Phan, Ilonka Rokitta, Caroline Tischner, Paul Wehle

 

Bauern: Frederik Lau, Elisa Schilling

Marketenderinnen: Sophie Heß, Janine Michaelis, Pablo Schedler, Serafina Richter

Studierende-WG: Sarah Ammane, Sophie Heß, Mina Kilic, Frederik Lau, Marie Meirich, Hong Chau Phan, Ilonka Rokitta, Elisa Schilling Die Piccolomini: Achim Huhn, Saskia Kullak, Caroline Tischner, Kerstin Zimmermann

Die Schmidts: Myriam Lehr, Paul Wehle

Polizist: Pablo Schedler

 

Als Gast: Soldat im Epilog: Esra Akdeniz (Theatermodul 2012/13) Wallenstein: Matthias Neukirch (Deutsches Theater Berlin) Polizist: Alexander Nardini (freier Schauspieler)

 

Licht:   Bella Kühne

Ton: Richard Nürnberg

Filmdreh/Lager: Falko Seidel

Filmschnitt Lager/Trailer: Jens Kuffel

Filmdreh und –schnitt/Schule, DT: Jens Kuffel

Kostüm: Karin Rosemann

Requisite /Rüstmeisterin: Ines Duckert

Panzer: Gebrüder Heise

 

Choreographie/Soldatenchor: Achim Huhn

Musiker/Tanz: afghanisch-deutsch: Arne Jansen, SAFAR-Projekt

Choreographie/Tanz der Religionen: Galiya Tzur

Maske: Maj Paulick

 

Produktionsleitung: Frank Schulz

 

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