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Nachhaltigkeit - ein wichtiges Thema auch an der Ruth Cohn-Schule

Besuch F1Vom 30. Mai bis 5. Juni fanden die deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit statt. In dieser Zeit besuchten Staatssekretäre verschiedener Bundesministerien auch Berliner Schulen, um den Nachhaltigkeitsgedanken gezielt an die jüngere Generation heranzutragen. Am Freitag, dem 5. Juni 2015, war Ingrid Fischbach, MdB und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Gesundheit, zu Gast in der Ruth Cohn-Schule.

Andreja Orsag, stellvertretende Schulleiterin, begrüßte sie herzlich und dankte für ihr Kommen.

Gastgeberin der Veranstaltung war die Lehrerin Hilla Metzner, die Studierenden ihres Moduls „Nachhaltigkeit“ sowie Studierende aus den Klassen F 09-13 und F 10-13.

In einer Diskussionsrunde wurden Ergebnisse der Modularbeit präsentiert und intensiv diskutiert.

 

Besuch F2Wie lässt sich der Nachhaltigkeitsgedanke in der Erziehung stärker verankern? Was muss sich in der Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher ändern, was im Praxisalltag?
Wäre es zum Beispiel nicht sinnvoll, Nachhaltigkeit in allen Ausbildungsgängen und Schulen zu einem verpflichtenden Bestandteil der Rahmenlehrpläne zu machen?
 
Frau Fischbach unterstrich, dass Prävention hier sehr wichtig sei. Man müsse das Thema "Nachhaltigkeit" schon früh angehen, um Familien und Arbeitswelt zu erreichen. Sie erinnerte allerdings im Zusammenhang mit der Gestaltung von Rahmenlehrplänen auch an die Zuständigkeit der Bundesländer.

Besuch F3

Aber auch Fragen aus der Praxis beschäftigten die Diskussionsrunde. So wollten die Studierenden wissen, was das Gesundheitsministerium unternehme, um sicherzustellen, dass das Essen in Kindertagesstätten und Schulen den Qualitätskriterien der Nachhaltigkeit entspricht.

Frau Fischbach verwies hier auf den Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Inklusion, in dem die Schulverpflegung als wichtiges Thema verankert ist. In allen Bundesländern gebe es Vernetzungsstellen, die auf eine gesunde und nachhaltige Ernährung  in Kitas und Schulen achten.

Einige Teilnehmer bemängelten, dass nachhaltiges Leben meist teurer wäre und von den Krankenkassen nicht honoriert würde, da die Beiträge fast immer gleich seien, unabhängig davon, wie gesund oder ungesund ein Beitragszahler lebe. Frau Fischbach machte hier auf das Angebot verschiedener Krankenkassen aufmerksam, die bei gesunder Lebensweise und Nachhaltigkeit Boni anbieten.

 

besuch F4

Am Schluss wurde deutlich, dass nach Meinung der Regierung vor allem jeder selber etwas zu einem nachhaltigen Lebensstil beitragen könne und solle. Frau Fischbach betonte, dass das Thema jetzt wieder an Bedeutung gewänne. Deshalb begrüße sie auch sehr die Aktivitäten an unserer Schule. Allerdings wurde auch deutlich, dass diese Schritte nur ein erster Anfang sein können. Im Hinblick auf Nachhaltigkeit kann noch mehr getan werden, z. B. bei der Müllvermeidung und - trennung, beim Thema "Ernährung" und den Unterrichtsinhalten.

Frau Fischbach zeigte sich beeindruckt von den Aktivitäten an der Ruth Cohn-Schule und dem Wissen der Studierenden und  drückte ihre Anerkennung dafür aus.

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