StartBildungsgängeFachschule - Vollzeitausbildung

Fachschule – Vollzeitausbildung

Ihre Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher

Ab dem Schuljahr 2016/17 werden alle neuen Fachschulklassen nach dem NEUEN RAHMENLEHRPLAN SOZIALPÄDAGOGIK unterrichtet. Bereits seit eingen Jahren wurde an der Ruth Cohn-Schule der Unterricht nach dem neuen Rahmenlehrplan in sog. "Modellklassen" erprobt. Somit konnten erste Erfahrungen mit den darin skizzierten "Lernfeldern" und Unterrichtsformen/-strukturen gesammelt werden.

Anmeldeformular

Informationen zur Ausbildung zur Erzieher*in an der Ruth-Cohn-Schule

Der Unterricht an der Ruth-Cohn-Schule findet in sechs Lernfeldern statt, die über das dreijährige Fachschulstudium verteilt sind. Im Mittelpunkt steht dabei die Herausbildung der beruflichen Handlungskompetenz der Studierenden. Bei der Planung und Durch-führung des Unterrichts orientieren sich die Lehrer*innen an der beruflichen Praxis einer Erzieherin bzw. eines Erziehers. Mit der Zielsetzung, den Erwerb von Kompetenzen an exemplarischen beruflichen Problemstellungen auszurichten, werden berufliche Handlungssituationen als Ausgangspunkt herangezogen.
Dabei werden fachtheoretische Inhalte in einen beruflichen Handlungskontext eingebettet und an geeigneter Stelle der Ausbildung vermittelt sowie vertieft.
Damit dies gut gelingen kann, arbeiten die Kolleg*innen der Fachschule gemeinsam in Lehrer*innenteams und betreuen ihre Semestergruppen i. d. R. vom ersten Semester bis zum Examen.

Ausbildungsverlauf in der Vollzeitausbildung

An fünf Unterrichtstagen in der Woche findet der Unterricht in Lernfel-dern / Lernsituatio-nen im Umfang von 31 Unterrichtsstunden statt.
Werden in den ersten beiden Semestern vor allem Grundlagenwissen aufgebaut und Basiskompetenzen entwickelt, so die-nen drittes und viertes Semester der zunehmenden Profilbildung. Dies beeinflussen die Studierenden selbst auch durch die Wahl von zwei 3-stündigen Wahlpflichtkursen zu verschiedenen Themen der Sozialpädagogik und durch die Wahl der Einrichtungen in den drei Praxisphasen.
Das letzte Studienjahr dient der zunehmenden Professionalisie-rung und Orientierung in den verschiedenen Arbeitsfeldern der Sozialpädagogik.
Das erste Praktikum (Pflichtpraktikum) erfolgt in einer Einrichtung der Kindertagesbetreuung, das zweite Praktikum (Wahlpflichtpraktikum) in einer Einrichtung der schuli-schen wie außer-schuli-schen Betreuung, der Jugendarbeit, der Stationären Hilfe oder der Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Das fünfte Semester ist ein komplettes Praxis-semester, das in einer Einrichtung und einem Arbeitsfeld freier Wahl absolviert wird (Wahlpraktikum).
Jede Praxisphase wird durch den praxisbegleitenden Unterricht (PU) in kleinen Gruppen von Kolleg*innen eines Lehrer*innenteams fachlich betreut und unter verschiedenen Aufgabenstel-lungen von den Studierenden im Praktikumsbericht dokumentiert.
Im sechsten Semester vertiefen die Studierenden ihre Kompetenzen und zeigen sie ins-be-sondere durch das Erstellen der Facharbeit auf und bereiten sich zudem auf das Exa-men vor. Die er-worbenen Kompetenzen und die Facharbeit präsentieren und reflektieren die Studierenden im Kolloquium. Das Examen zur/zum staatlich geprüften Erzieher*in wird anschließend in zwei schriftlichen - und ggf. - mündlichen Prüfungen absolviert.

Inhalte

Stundentafel

 

Das Studium an der Fachschule (Vollzeit) im Überblick

Dauer der Fachschule (VZ):

3 Schuljahre

Abschluss:

Berufsausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin/zum staatlich anerkannten Erzieher

Zulassungsvoraussetzung: 

Fachhochschulreife mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik

Bewerberinnen und Bewerber, die die Fachhochschulreife an anderen Fachoberschulen erworben haben, sowie Bewerberinnen und Bewerber mit Abitur müssen eine für die Fachschulausbildung förderliche Tätigkeit (z. B. sozialpädagogisches Praktikum, FSJ) im Umfang von acht Wochen nachweisen


oder
Mittlerer Schulabschluss (MSA) und berufliche Vorbildung

Als berufliche Vorbildung gelten:

  • der erfolgreiche Abschluss einer mindestens zweijährigen einschlägigen Berufsausbildung (z.B. Sozialassistenz) oder
  • eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens drei Jahren oder
  • der erfolgreiche Abschluss einer nicht-einschlägigen Berufsausbildung von mindestens drei Jahren oder
  • eine nichteinschlägige Berufstätigkeit von mindestens vier Jahren.

Auf die Berufstätigkeit werden angerechnet:

  • Die selbstständige Führung eines Haushaltes mit mindestens drei Personen oder mit mindestens zwei Personen, wenn dem Haushalt eine erziehungs- oder pflegebedürftige Person angehört, mit bis zu einem Jahr,
  • die Ableistung eines freiwilligen sozialen Jahres,
  • die Erfüllung einer Dienstpflicht nach Artikel 12 a Absatz 1 oder 2 des Grundgesetzes, sofern der Einsatz in einem sozialpädagogischen oder sozialpflegerischen Tätigkeitsbereich erfolgte.

Probezeit:

das erste Schulhalbjahr (siehe Sozpäd-VO)

Bewerbungsunterlagen:

 

  • Bewerbungsanschreiben (formlos)
  • tabellarischer Lebenslauf
  • 3 Passfotos, Format 3,5 X 4,5 cm
  • Abschlusszeugnis der allgemeinbildenden Schule oder Fachoberschule
  • ggf. Bescheinigung über ein Vorpraktikum
  • ggf. Nachweis über abgeschlossene Berufsausbildung/ Berufstätigkeiten

Bewerbungsschluss:

15. Mai eines jeden Jahres

Ausbildungs- und Prüfungsordnung: 

Verordnung über die Ausbildung und Prüfung an den staatlichen Fachschulen für Sozialpädagogik (sozpäd-VO)

Rahmenlehrpläne:

Bildungsserver Berlin-Brandenburg: Rahmenlehrpläne Fachschule

Information zum Download:

 

 
Die Fachschuljahrgänge 2014 und 2015, die nach dem alten Rahmenlehrplan begonnen haben, werden auch nach diesem bisherigen Rahmenlehrplan noch ihr Examen ablegen

 

Zum Anfang