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DVPB zeichnet politisch aktive Schülerin der Ruth Cohn-Schule aus

auszeichnung-bild-5-katja-almstedtDie Deutsche Vereinigung für politische Bildung e.V. (DVPB) hat am 18. Juli 2017 erstmals politisch aktive Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet. Die Schirmherrschaft hatte Bildungssenatorin Sandra Scheeres übernommen. Vorgeschlagen werden konnten die Schülerinnen und Schüler von Lehrkräften, Sozialarbeiter*innen, Sonderpädagog*innen, Erzieher*innen, aber auch von ihren Mitschüler*innen.

Unter den Ausgezeichneten war auch eine Schülerin der Ruth Cohn-Schule, Katja Almstedt. Sie war eine der Hauotpreisträgerinen. Wir gratulieren ihr herzlich zu dieser Auszeichung!

Wir zitieren aus einer Veröffentlichung der DVPB zu dieser Preisverleihung:

"Die Berufsschülerin Katja Almstedt, nahm sich dem Schicksal eines afghanischen Mitschülers aus einer Willkommensklasse an. Sie traf sich mehrfach mit ihm und bezog ihn in ihre (familiäre) Freizeitgestaltung mit ein. Sie unterstützte ihn auch bei der Wohnungssuche.

Katja Almstedt ist aber nicht nur individuell sozial engagiert, sie betreibt auch aktiv politische und historische Bildung. Unter anderem engagierte sie sich in der Arbeitsgemeinschaft Gedenktag gegen das Vergessen für die Opfer des Nationalsozialismus in Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Außerdem organisierte sie Lesungen im Themenfeld Antisemitismus. Darüber hinaus initiierte Katja Almstedt eine Newsletter für interessierte Mitschülerinnnen und Mitschüler. Mit diesem Newsletter informierte sie über politische Bildungsangebot und spannende Veranstaltungen.

 

Doch neben diesem Engagement hier in Berlin erlangte Katja Almstedt auch bundesweit Bekanntheit durch ihre Solidaritätsaktion mit der Berlinerin Irmela Mensah-Schramm. Mensah-Schramm hat es sich zur Aufgabe gemacht rassistische und menschenfeindliche Grafitis, Sticker, usw. aus dem öffentlichen Raum zu verbannen. Sie entfernt Sticker und übermalt rassistischer Grafitis. Im Jahr 2016 kam es zu einem Verfahren gegen Mensah-Schramm wegen Sachbeschädigung. Katja Almstedt startete kurz darauf eine Petition als Solidaritätsbekundung mit Irmela Mensah-Schramm. Dabei sammelte sie über 40.000 Unterschriften."

 

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